Drei abgestufte Module für die Auswertung von Schlafdaten – vom Einzelscreening bis zur kontinuierlichen Studienbegleitung.
Einzelauswertung einer Nacht: Erfassung von Schlafphasen, Aufwachreaktionen und Sauerstoffsättigung. Geeignet für die Erstbeurteilung im Schlaflabor oder als Vorscreening vor einer weiterführenden Diagnostik.
Mehrnächtige Messung mit Analyse von Herzratenvariabilität, Atemmustern und Bewegungsprofilen. Die KI-gestützte Auswertung erstellt einen individuellen Befundbericht mit Empfehlungen für die weitere Behandlung.
Kontinuierliche Datenerfassung über mehrere Wochen, anonymisierte Exporte und statistische Aufbereitung für Studienprotokolle. Inklusive regelmäßiger Abstimmung mit dem wissenschaftlichen Team.
Anbindung an die bestehende Infrastruktur der Einrichtung: Schulung des Personals, Anpassung der Auswertungsroutinen und laufender Support für den Betrieb im klinischen Alltag.
Wie Kliniken und Forschungspartner unsere Schlafanalyse im Alltag einsetzen
Die Auswertungen liefern uns klare Anhaltspunkte, wo eine Schlafstörung beginnt und welche Parameter für den einzelnen Patienten entscheidend sind. Das verkürzt die Diagnosezeit spürbar.
Wir nutzen die Plattform seit zwei Jahren für die Auswertung nächtlicher Atemeregistrierungen. Die automatische Erkennung von Arousals stimmt in über 90 Prozent der Fälle mit unserer manuellen Bewertung überein. Das spart pro Nacht etwa 40 Minuten Auswertungszeit.
Dr. med. Petra Hainzl, Leiterin des SchlaflaborsFür unsere Patientinnen und Patienten mit chronischer Erschöpfung war bisher unklar, ob die Müdigkeit schlafbezogen oder anderweitig bedingt ist. Die Bioanalyse hat bei mehreren Fällen eine unregelmäßige Schlafarchitektur sichtbar gemacht, die im Standard-Screening übersehen wurde.
Mag. Florian Reiter, Leiter der Abteilung für Innere MedizinDie KI-gestützte Auswertung liefert uns konsistente Datensätze über mehrere Messnächte hinweg. Besonders hilfreich ist die Darstellung der Erholungszyklen im Wochenverlauf – so erkennen wir Muster, die bei Einzelnachtmessungen verborgen bleiben.
Univ.-Prof. Dr. Sabine Gruber, Institut für SchlafforschungDie Umstellung von papierbasierten Protokollen auf die digitale Analyse war einfacher als erwartet. Die grafischen Übersichten zu Schlafphasen und nächtlichen Unterbrechungen verstehen auch Patienten ohne medizinischen Hintergrund sofort.
Mag. Julia Steiner, diplomierte SchlafberaterinUnsere Plattform verbindet klinische Schlafdiagnostik mit KI-gestützter Datenauswertung. So entstehen aus Messwerten konkrete Empfehlungen für Kliniken, Praxen und Forschungseinrichtungen.
Leistungen im DetailWir segmentieren Schlaf in Wach-, Leicht-, Tief- und REM-Phasen. Die automatische Erkennung basiert auf EEG-, EOG- und EMG-Signalen und liefert eine präzise Hypnogramm-Darstellung.
Phasenverteilung pro NachtDie Analyse konzentriert sich auf die Kontinuität und Tiefe der Schlafzyklen. Auffällige Unterbrechungen oder fehlende Tiefschlafanteile werden automatisch markiert und im Kontext der Patientengeschichte interpretiert.
Zyklusdauer & TiefschlafanteilHerzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Atemmuster fließen in die Auswertung ein. Die Korrelation dieser Parameter mit den Schlafphasen ermöglicht Hinweise auf nächtliche Atmungsstörungen oder kardiovaskuläre Belastungen.
Multiparametrische KorrelationAus den analysierten Mustern generiert das System Empfehlungen für Schlafhygiene, Lichtexposition und Verhaltensanpassungen. Medizinische Einrichtungen erhalten eine priorisierte Liste möglicher Interventionspunkte.
Priorisierte Handlungsempfehlungen